WILLKOMMEN

Aus der langjährigen Arbeit der Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung Nieder- sachsen e.V. (LKJ) mit Jugendlichen im Übergang zwischen Schule und Beruf in den Freiwilligendiensten FSJ Kultur, FSJ Politik und Bundesfreiwilligendienst ist der dort entwickelte Schwerpunkt Berufsorientierung zu einem gefragten Angebot geworden und hat sich zu einem eigenständigen Arbeitsbereich ausgeweitet.

Der Impuls zur Unterstützung von jungen Menschen entstand aus der Beobachtung der Lebenswelt der Jugendlichen. Hier ist seit Jahren eine große Verunsicherung zu spüren. In den Freiwilligendiensten hat dieser Schwerpunkt daher immer schon einen großen Stellenwert. Jugendliche werden in den Seminaren der LKJ wieder und wieder zur Reflexion und zum Ausblick auf ihre Zukunft angeregt. Das Programm zur Berufsorientierung der LKJ soll helfen, in Phasen der Orientierungssuche Phantasien für die (berufliche) Zukunft zu entwickeln und mit Hilfe von Selbstreflexion erste eigene Schritte zu gehen.


Darüber hinaus wird deutlich, dass es in Zeiten großer Orientierungslosigkeit sinnvoll ist, die Zielgruppe für die Angebote zu erweitern und das Thema weiter und an andere Jugendliche heran zu tragen. Neue Zielgruppen werden angesprochen, unter anderem Jugendliche, die bislang wenig Förderung im Bereich Lebensweltorien- tierung und Selbstreflexion erfahren haben. Erreicht werden Jugendliche vor allem über Multiplikator*innen, die durch Angebote der LKJ geschult werden.


Mit Hilfe von Fachtagungen, Schulungen und Austauschtreffen werden Teilnehmer *innen aus dem breiten Spektrum der Berufsorientierung angesprochen: Menschen, die an den Übergängen von Schule und Beruf arbeiten und unterstützend tätig sind, von Schule über Schulsozialarbeit bis hin zu Berufsinformationszentren, ebenso verschiedene außerschulische Anbieter der Berufsorientierung. Impulse der Veran- staltungen tragen sich in die Breite, neue Zielgruppen werden angesprochen.

 

Im Berufsorientierungsangebot der LKJ Niedersachsen begeben sich die Teilnehmer*innen auf eine Spurensuche, um die eigenen Stärken, Interessen und Fähigkeiten zu erkunden, aber auch die persönlichen Wertvorstellungen heraus zu finden. Spielerisch werden professionelle Coaching-Methoden mit Elementen der Erlebnis- und Theaterpädagogik zu künstlerisch-kreativen Einheiten kombiniert. Die Übungen sind stärkenorientiert und wertschätzend, dialogisch und handlungs- orientiert, sowie diversitätsbewusst. Sie sind im „Handbuch für Spurensucher*innen“ zusammen gefasst. Der Umfang der Spurensuche lässt sich flexibel an die Bedarfe der Zielgruppen anpassen.


Aktuelles

Noch Restplätze frei!

Fachtagung „Von Mut und Möglichkeiten“ zur Unterstützung von (beruflichen) Lebenswegen

29. und 30.09.2016 im Stephansstift Hannover


Das neue Handbuch zur beruflichen Orientierung von Jugendlichen ist da!

25.02.2016

Das Handbuch für Spurensucher*innen bündelt Methoden und spielerische Herangehensweisen für die bevorstehenden Schritte in die Ausbildung, das Studium und damit  ins Berufsleben von jungen Menschen.



Die Förderer